Berufspolitik Rettungsassistenten
Jede Woche ist von Klinikschließungen zu lesen, von Problemen den Notarztdienst aufrecht zuerhalten.
Die Chance endlich mehr Kompetenzen für RAs einzufordern. Doch was geschieht? Nichts!
Blockade durch die Bundesärztekammer und konservative Mediziner.
Schlagwort: die Kosten für eine 3jährige Ausbildung von RAs sei zu hoch.
Doch ist wirklich eine 3jährige Ausbildung von nöten? Schon heute muß doch jeder Rettungsassistent das legen peripher venöser Zugänge und die endotracheale Intubation beherrschen.
Und bei uns im Rettungsdienstbereich ist es sogar die Regel, daß RAs Zugänge legen – auch bei RTW-Einsätzen und nicht nur die Klinikärzte sind sehr dankbar darüber…
Als erstes sollte doch einmal für jeden Rettungsdienstberreich ein ärztlicher Leiter per Gesetz festgeschrieben werden. Dann könnte in Form von einzelnen Blöcken, die Befähigung gewisse Massnahmen präklinisch durchzuführen, Schritt um Schritt erhöht werden – selbstverständlich mit regelmäßiger Kontrolle.
Es soll ja nicht gänzlich auf Notärzte verzichtet werden, doch Einsätze wie ne Hypoglycämie, oder für ne Analgesie beim Schenkelhals oder auf dem Sportplatz muss man dann nicht immer den Doc nachfordern.
Doch auch die Rettungsassistenten selber müssen endlich mehr Berufsstolz und Professionalität entwickeln.
Außerdem wird bei der Einstellung von RAs und RS viel zu wenig auf die soziale Kompetenz dieser Menschen geachtet…






