13 Tage
13 Streik-Tage, 13 Tage Parolen, 13 Tage Hoffen und Bangen auf Bewegung der Gegenseite, 100 mal Gedanken machen über Sinn und Unsinn, über Druck und Gegendruck. Gedanken über die eigene Zukunft, die Zukunft der Gesellschaft.
Es ist eine Tatsache. Erwiesen. Schwarz auf Weiß. Tagtäglich. Die Schere geht immer weiter auseinander. Mehr Armut, weniger Mittelstand, mehr Superreiche. Mehr Altersarmut. Dagegen kämpfe ich. Gegen Geringschätzung meiner Arbeit und Leistung. Gegen Ausbeutung und Profitgier. Gegen Unmenschlichkeit.
Ja, wir sind nun einmal eine kapitalistische Leistungsgesellschaft. Das muss auch nicht falsch oder schlecht sein. Ein Sozialismus à la DDR wäre die
totale Katastrophe. Nichts spricht dagegen Gewinn zu machen, Leistung zu bringen. Doch alles spricht dagegen, Gewinn zu machen indem man – nicht nur das wertvollste Gut der Arbeitswelt, sondern auch der Gesellschaft – den hart arbeitenden Menschen, immer mehr abverlangt und dafür immer schlechter entlohnt.
Dies schürt sozialen Unfrieden. Dies führt zu Burn-out und mehr Depressionen – wie jetzt gerade in allen Tageszeitung zu lesen ist.
Dies ist kurzsichtig, denn wer zu wenig Geld hat, ist auf Hilfe durch den Staat angewiesen und der hat bekanntermaßen auch nicht gerade viel davon.
Darum wehre ich mich. Darum streike ich. Für mehr Gerechtigkeit, für sozialen Frieden und für unser aller Zukunft. Kämpfen und sich wehren heißt, der andere Seite zu sagen “so nicht!”.







Das kann ich aber zu 100% unterschreiben!
Weiter so…